Dies sind ungesunde Denkstile
Nicht hilfreiche Denkstile sind Denkmuster, die negative Emotionen und Verhaltensweisen hervorrufen können. Menschen, die an einer sozialen Angststörung (SAD) leiden, haben oft diese negativen Denkmuster.
Eines der Ziele der kognitiven Verhaltenstherapie (KVT) ist es, zu erkennen, wann Sie diese Denkmuster haben und Ihre Denkweise ändern. Als Teil von CBT werden Sie die Gefühle untersuchen, die entstehen, wenn Sie diese Denkmuster haben.
Im Folgenden finden Sie eine Liste von zehn Denkweisen, die zur sozialen Angst beitragen können.
1 - Schwarz-Weiß-Denken
Schwarz-Weiß-Denken bedeutet, alles in Extreme zu sehen; Es gibt keinen Platz für den Mittelweg und du siehst alles als alles oder nichts. Was auch immer das Problem ist, es gibt keine Grautöne, wenn man so denkt. Menschen haben Recht oder Unrecht und Situationen sind gut oder schlecht.
2 - Mentale Filterung
Geistige Filterung bedeutet, nur die negativen Teile von Situationen zu sehen oder nur zu sehen, was mit dir nicht stimmt. Zum Beispiel könnten Sie eine Party nur daran erinnern, dass Sie jemandes Namen vergessen oder Ihr Getränk verschüttet haben.
3 - Übergeneralisierung
Übergeneralisierung bedeutet zu glauben, dass die Ergebnisse einer Situation die Ergebnisse aller zukünftigen Situationen vorhersagen. Wenn deine Gedanken oft die Worte "alles", "niemals", "immer" und "jedes" beinhalten, könntest du übergeneralisieren. Gedanken wie "Ich werde immer ein Versager in sozialen Situationen sein" oder "Die Dinge werden nie gut für mich verlaufen" sind Beispiele dafür, wie Sie sich übergeneralisieren könnten.
4 - Zu den Schlussfolgerungen springen
Voreilige Schlüsse können bedeuten, dass man glaubt zu wissen, was andere denken (Gedanken lesen) und die Zukunft voraussagen (Wahrsagen oder vorausschauendes Denken). Du denkst vielleicht Dinge wie "Er muss denken, ich bin langweilig mit dem ich reden kann" oder "Ich werde mich auf dieser Party in Verlegenheit bringen."
5 - Emotionales Denken
Emotionales Denken bedeutet zu glauben, dass, wenn du etwas fühlst, es wahr sein muss. Sie könnten glauben, dass, weil Sie sich ängstlich fühlen, etwas in einer Situation zu befürchten ist. Emotionales Denken ist irrational; Gefühle können viele Ursachen haben und spiegeln nicht immer die Realität wider.
6 - Personalisieren
Personalisieren bedeutet, dich für externe Ereignisse außerhalb deiner Kontrolle verantwortlich zu machen. Ganz gleich, ob Sie teilweise oder gar nicht verantwortlich sind, Sie glauben, dass externe Ereignisse allein Ihre Schuld sind. Zum Beispiel könnte ein Musiker mit SAD die schlechte Leistung einer Musikgruppe für seine eigenen Fehler verantwortlich machen.
7 - Katastrophisierung
Katastrophieren bedeutet, kleine Probleme in große zu verwandeln oder Dinge aus dem Rahmen zu werfen. Zum Beispiel könnten Sie denken, dass eine schlechte Präsentation bei der Arbeit bedeutet, dass Ihre Kollegen Sie nicht mögen und dass Sie Ihre Arbeit verlieren könnten.
8 - Shoulding und Musting
Shoulding und Musting sind Arten des Schwarz-Weiß-Denkens. In Bezug auf die soziale Angststörung beinhalten diese Gedanken wie "Ich muss immer alles richtig machen" oder "Ich sollte immer dem zustimmen, was die Leute sagen".
9 - Etikettierung
Etikettierung ist eine Form der Übergeneralisierung. Wir kennzeichnen, wenn wir globale Aussagen über Menschen oder Situationen machen, die auf bestimmten Umständen beruhen. Die Kennzeichnung ist nicht hilfreich, wenn Beweise, die der globalen Aussage widersprechen, ignoriert werden. Zum Beispiel könnten Sie sich selbst trotz gegenteiliger Beweise als "langweilig" bezeichnen.
10 - Vergrößerung und Minimierung
Menschen mit sozialer Angststörung haben in der Regel die Angewohnheit, gute Dinge über andere Menschen zu verbreiten und gute Dinge über sich selbst zu minimieren. Es ist ein Denkstil, der über die Demut hinausgeht; Menschen mit diesem Gedankenmuster erkennen ihre eigenen guten Eigenschaften nicht an und vernachlässigen die schlechten Eigenschaften anderer.