Warum ängstliche und vermeidende Persönlichkeiten möglicherweise PTSD entwickeln
Es wurde festgestellt, dass eine Reihe von Risikofaktoren nach einem traumatischen Ereignis mit der Entwicklung einer PTBS verbunden sind. Dazu gehören vorherige Exposition bei traumatischen Ereignissen, die Höhe der sozialen Unterstützung einer Person und eine Familiengeschichte von psychologischen Problemen. Aber es gibt auch eine Reihe von psychologischen Risikofaktoren, die das Risiko für PTSD nach einem traumatischen Ereignis erhöhen können. Diese Risikofaktoren konzentrieren sich hauptsächlich darauf, wie Menschen nach einem traumatischen Ereignis auf ihre Emotionen und Gedanken reagieren.
1 - Angstempfindlichkeit und PTSD
Angstsensibilität bezieht sich auf die Neigung einer Person, angstbedingte Symptome zu befürchten (z. B. erhöhte Herzfrequenz, Schwitzen, Muskelverspannungen, Kopfschmerzen), weil man glaubt, dass diese Symptome ein negatives Ergebnis haben werden. Eine Reihe von Studien hat gezeigt, dass Angstempfindlichkeit die Anfälligkeit für die Entwicklung von PTBS erhöht. Diese Ergebnisse sowie Möglichkeiten, wie Sie Ihre Angstempfindlichkeit reduzieren können, werden hier besprochen.
2 - Unverträglichkeit der Unsicherheit und PTSD
Intoleranz der Unsicherheit bezieht sich darauf, wie Menschen ungewisse Situationen wahrnehmen und darauf reagieren. Menschen mit hoher Intoleranz gegenüber Unsicherheit reagieren auf unsichere oder unvorhersehbare Situationen oder Erfahrungen mit sehr hohen Angstzuständen. Sie können glauben, dass Unsicherheit eine negative oder gefährliche Sache ist, und sie können auch versuchen, Situationen zu vermeiden, die unsicher sind. Außerdem können Menschen, die der Unsicherheit gegenüber intolerant sind, sich ständig Sorgen darüber machen, was in Zukunft passieren könnte. Studien deuten darauf hin, dass Intoleranz der Unsicherheit mit PTBS verbunden sein kann.
3 - Schwierigkeiten, Emotionen und Risiko für PTBS zu regulieren
Emotionsregulation bezieht sich auf die Art und Weise, wie Menschen auf ihre Emotionen reagieren. Gesunde Emotionsregulation wird als bewusst und akzeptierend für Ihre Emotionen angesehen, wobei Sie erkennen, dass Emotionen uns nützliche Informationen über uns und unsere Umwelt liefern und in der Lage sind, sich gesund und anpassungsfähig zu verhalten (zB jeden Tag zur Arbeit gehen, Beziehungen pflegen) andere), selbst wenn wir eine hohe Belastung erleben. Studien zeigen jedoch, dass Menschen mit PTSD in diesem Bereich eine Reihe von Schwierigkeiten haben. Dies hat einige Forscher dazu veranlasst, darauf hinzuweisen, dass Schwierigkeiten beim Umgang mit Emotionen ein Risikofaktor für die Entwicklung von PTBS nach einem traumatischen Ereignis sein könnten. Ohne entsprechende Behandlung können sich diese Schwierigkeiten nach der Entwicklung einer PTBS verschlimmern. Dieser Artikel beschreibt einige Strategien zum Verwalten Ihrer Emotionen.
4 - Die Vermeidung von Emotionen bei PTBS
Nach einem traumatischen Ereignis werden Menschen wahrscheinlich eine Vielzahl negativer Emotionen erleben, darunter Scham, Wut, Schuldgefühle, Traurigkeit und Angst. Diese Emotionen können sehr schwer zu sitzen sein. Menschen, die dazu neigen, ihre Emotionen zu meiden, können Schritte unternehmen, um zu versuchen, ihre Emotionen zu beenden, beispielsweise durch Substanzgebrauch oder andere ungesunde Verhaltensweisen. Obwohl diese Verhaltensweisen kurzfristig nützlich sein können, werden sie auf lange Sicht die Verarbeitung dieser Emotionen beeinträchtigen und zur Entwicklung von PTSD beitragen. Erfahren Sie mehr über die Beziehung zwischen emotionaler Vermeidung und PTBS in diesem Artikel, sowie Möglichkeiten, emotionale Vermeidung zu reduzieren.
5 - geringe Schmerztoleranz bei Menschen mit PTBS
Distress-Toleranz ist definiert als die tatsächliche oder wahrgenommene Fähigkeit, emotionalem Stress standzuhalten. Distress-Toleranz ist eine wichtige Fähigkeit zu haben, aber eine Reihe von Studien haben festgestellt, dass niedrige Stress-Toleranz mit PTBS verbunden ist. Die Erfahrung eines traumatischen Ereignisses kann zu einer Anzahl von intensiven und häufigen negativen Emotionen führen, und Menschen, die diese Emotionen nicht tolerieren können, können beginnen, ihre Emotionen zu vermeiden, was das Risiko für die Entwicklung einer PTBS erhöhen könnte. In diesem Artikel erfahren Sie mehr über die Beziehung zwischen Distress-Toleranz und PTBS.