Die Gegenwart des Gewissens ist der Schlüssel zu einer Diagnose
"Soziopath" ist ein Begriff, den Menschen oft willkürlich benutzen, um jemanden zu beschreiben, der scheinbar ohne Gewissen ist. In den meisten Fällen ist es eine Beschreibung, die munter herausgeworfen wird, um jemanden als hasserfüllt oder hasserfüllt zu bezeichnen. Gleiches gilt für den Begriff "Psychopath", der für viele einen Soziopathen vorschlägt, der einfach gefährlicher ist.
Beide sind nicht nur ungenau, sondern auch beschwerlich.
Aus klinischer Sicht sind Menschen, die soziopathisch oder psychopathisch sind, diejenigen, die die Merkmale einer antisozialen Persönlichkeitsstörung (APD) aufweisen, die durch die weitgehende Missachtung der Rechte und / oder Gefühle anderer gekennzeichnet ist.
Understanding Antisoziale Persönlichkeitsstörung
Während Psychopathen als Menschen ohne Gewissen klassifiziert werden, haben Soziopathen eine begrenzte, wenn auch schwache Fähigkeit, Empathie und Reue zu empfinden. Während Psychopathen den sozialen Konventionen folgen können und dies auch tun, wenn sie ihren Bedürfnissen entsprechen, sind Soziopathen eher bereit, aus dem Ruder zu fallen und gewalttätig zu reagieren, wenn sie mit den Konsequenzen ihrer Handlungen konfrontiert werden.
Die Ursachen für diese Verhaltensweisen haben auch unterschiedliche Wurzeln. Es gibt einige Hinweise in Fachkreisen, dass Psychopathie zumindest teilweise auf eine genetische Störung zurückzuführen ist. Soziopathie hingegen ist eher das Ergebnis einer extrem negativen Erfahrung.
Obwohl es üblich ist, an Soziopathen und Psychopathen als von Natur aus gefährlich zu denken, ist es eher ein Konstrukt eines Fernsehdramas, das eine wahre Widerspiegelung der Störungen darstellt.
Mit diesen Worten werden Menschen mit APD oft außerordentliche Anstrengungen unternehmen, um andere zu manipulieren, sei es um jemanden zu bezaubern, zu entwaffnen oder zu erschrecken, um zu bekommen, was sie wollen.
Diagnose eines Soziopathen
Das Diagnostische und Statistische Manual Psychischer Störungen (DSM) klassifiziert Soziopathie durch eine Reihe von Persönlichkeits- und Verhaltensmerkmalen, die beschreiben, wie eine Person funktioniert, wie sie oder sie sich auf andere bezieht und wie sich diese Überzeugungen durch Handlung ausdrücken.
Selbstfunktionierende Eigenschaften sind solche, die widerspiegeln, wie eine Person ist und wie diese Person ihre Handlungen oder Ziele sieht. Um als soziopathisch diagnostiziert zu werden, muss eine Person alle folgenden Merkmale aufweisen:
- Egozentrik oder Egozentrik
- Das Erreichen von Selbstwertgefühl durch Macht, persönlichen Gewinn oder Vergnügen
- Die gesetzten Ziele basieren auf persönlicher Befriedigung mit wenig Rücksicht auf Gesetz oder Ethik
Zwischenmenschliche Eigenschaften sind diejenigen, die beschreiben, wie eine Person im Allgemeinen mit anderen interagiert. Eine Person muss auch diese Eigenschaften aufweisen, um soziopathisch diagnostiziert zu werden:
- Der Mangel an Empathie, wenn man mit der Verletzung oder Wut von Menschen anderer konfrontiert wird, die sie manipuliert haben
- Die Unfähigkeit, eine emotional intime Beziehung wegen des Instinkts zu haben (durch Dominanz oder Einschüchterung) zu kontrollieren, zu zwingen oder zu täuschen
Verhaltensmerkmale vervollständigen die klinische Diagnose, indem sie den Weg beschreiben, den eine Person nehmen wird, um entweder zu kontrollieren, zu erzwingen oder zu täuschen:
- Die emotionale Manipulation von anderen, wie zum Beispiel vorgeben, an jemandem interessiert zu sein, nur um ein Ziel zu erreichen
- Lügen als ein Mittel, um sozialen Zugang oder Vorteil zu erlangen, wie zum Beispiel sich selbst als dekorierten Kriegsheld zu deklarieren, wenn du nie gedient hast
- Mit Aggressivität, Aggressivität, Erbarmungslosigkeit oder sogar Sadismus reagieren, wenn Sie mit den Folgen Ihrer Handlungen konfrontiert werden
Es ist nicht ungewöhnlich für einen Soziopathen, sich in wiederholten Kämpfen oder Angriffen zu befinden. Es besteht eine starke Tendenz, Zusagen, Versprechen und Vereinbarungen, einschließlich finanzieller, außer Acht zu lassen. Entscheidungen werden oft spontan getroffen, ohne die Konsequenzen zu berücksichtigen, wenn ein unmittelbares Ziel erreicht werden soll.
Darüber hinaus fällt es Soziopathen schwer, Pläne zu machen und glauben lieber, dass sie in der Lage sind, problematisch zu navigieren, wenn sie auftreten. Sie sind oft Risikofreudige, leicht gelangweilt, die persönliche Grenzen ignorieren und sogar die unerhörtesten Handlungen rechtfertigen können.
3 Hauptunterschiede zwischen einem Soziopathen und einem Psychopathen
Während die Begriffe synonym verwendet werden können, haben Soziopathie und Psychopathie klare Trennungslinien, die wie folgt beschrieben werden können:
- Soziopathen, wenn sie konfrontiert werden, machen deutlich, dass sie sich weniger dafür interessieren, wie andere sich fühlen. Psychopathen dagegen sind geschickte Akteure, die auch in der Konfrontation bestehen bleiben und sich klüger als andere fühlen.
- Soziopathen können von Natur aus als hitzköpfig betrachtet werden. Psychopathen werden typischerweise als kaltherzig beschrieben.
- Soziopathen erkennen die Not anderer Menschen, auch wenn sie versuchen, ihre eigenen Handlungen zu rationalisieren. Psychopathen nicht.
Gewalt ist zwar möglich, aber weder in der Soziopathie noch in der Psychopathie inhärent.
> Quelle:
> Amerikanische Psychiatrische Vereinigung. "DSM-IV und DSM-5 Kriterien für die Persönlichkeitsstörungen." Arlington, Virginia; veröffentlicht am 28. November 2012.