GABA Ergänzungen können Angst Symptome helfen, aber Beweis ist begrenzt
Gamma-Aminobuttersäure (GABA) ist eine Aminosäure im Körper, die als Neurotransmitter im zentralen Nervensystem fungiert. Es begrenzt die Nervenübertragung und hemmt die nervöse Aktivität. Ohne die richtigen Mengen an GABA werden Nervenzellen zu oft aktiviert, wodurch sich psychische Erkrankungen wie die soziale Angststörung (SAD) , Depression und posttraumatische Belastungsstörung (PTSD) verschlimmern.
Niedrige GABA-Aktivität verursacht nachweislich schwerere Symptome, während angemessene GABA-Spiegel dazu beitragen können, die Symptome zu beruhigen und sie besser handhabbar zu machen.
GABA und soziale Angst
Angststörungen betreffen jedes Jahr mehr als 40 Millionen Amerikaner. Im Gegensatz zu normalen Angstzuständen, die durch ein wichtiges Ereignis oder andere Stressfaktoren ausgelöst werden, ist soziale Angst lange anhaltend und kann ohne Behandlung schlimmer werden. Ohne entsprechende GABA-Aktivität können sich soziale Ängste verschärfen.
Während die Forschung begrenzt ist, glauben einige Forscher, dass GABA Ergänzungen helfen können, soziale Angstsymptome zu verwalten. GABA wird im Körper natürlich aus Glutaminsäure mit Hilfe von Vitamin B6 produziert und wenn es als Pille eingekapselt ist, kann es die Symptome beruhigen und beruhigen.
GABA Forschung
GABA wurde gründlich sowohl bei Menschen als auch bei Tieren erforscht. Der Schwerpunkt der Forschung liegt auf der Mechanik von GABA und dessen Rolle bei Angststörungen. Es gibt nur wenige Studien, die die Vorteile von GABA als Ergänzung erforscht haben.
Dies könnte daran liegen, dass eine Reihe von Wissenschaftlern der Meinung ist, dass GABA aus Pillen oder Tabletten die Blut-Hirn-Schranke nicht überwinden kann. Wenn GABA das Gehirn nicht erreichen kann, kann es keine Auswirkungen auf die Symptome der sozialen Angst haben. Einige Wissenschaftler glauben, dass höhere Dosen von GABA nützlich sein könnten, aber es gab keinen endgültigen Beweis.
Die Höhe hängt von Ihrem Alter, Ihrer körperlichen Größe und Ihrem Status und Ihrem Aktivitätsniveau ab.
Abgesehen von rein anekdotischen Studien gibt es kaum Hinweise auf eine Wirksamkeit von GABA. Die Wissenschaftler Braverman und Pfeiffer stellten einen Fall einer vierzigjährigen Frau mit Angstzuständen fest, die täglich 800 mg GABA einnahm. Während sie feststellten, dass ihre Symptome vermindert waren, erhielt sie auch eine nicht genannte Menge an Inositol, das nachweislich andere Störungen wie Zwangsstörungen behandelte. Aufgrund des Vorhandenseins von Inositol kann nicht festgestellt werden, ob es sich bei dem GABA-Supplement um die Behandlung der Angst oder des Inositols handelte.
Was Sie wissen sollten, bevor Sie GABA ausprobieren
Einige Leute haben positive Ergebnisse mit GABA berichtet, um soziale Angst zu behandeln, aber die Beweise sind rein anekdotisch und nicht wissenschaftlich bewiesen. Viele Ergänzungen sind über den Ladentisch verfügbar. Aber während viele Menschen denken, dass Ergänzungen natürlich und sicher sind, können Nahrungsergänzungsmittel viele schlechte Nebenwirkungen haben und sich negativ auf Sie auswirken.
Einige häufige Nebenwirkungen sind Müdigkeit oder Schläfrigkeit. Sie sollten nicht Auto fahren oder Maschinen bedienen, wenn Sie GABA-Präparate einnehmen. Sie können nach der Einnahme von GABA Tabletten ein Kribbeln oder Zittern verspüren. Sie sollten nicht von Ihnen eingenommen werden, wenn Sie schwanger sind oder schwanger werden können, stillen oder Nieren- oder Lebererkrankungen haben.
GABA-Präparate sollten nicht von Kindern eingenommen werden.
Bevor Sie mit der Einnahme von GABA-Präparaten beginnen, ist es wichtig, mit Ihrem Arzt oder Therapeuten zu sprechen, um zu sehen, ob es eine gute Wahl für Sie ist. Einige Ergänzungen können Ihrer Behandlung und Gesundheit schaden, besonders wenn Sie andere Medikamente einnehmen. Wenn Ihr Arzt glaubt, GABA-Präparate könnten Ihnen helfen, kann er Ihnen helfen, die geeignete Dosierung zu bestimmen.
Quelle:
Lydiard B. Die Rolle von Gaba bei Angststörungen. Zeitschrift für klinische Psychiatrie, 21-7, 2003.