Bipolare Störung, Alkoholkonsum und psychiatrische Medikamente

Ernsthafte Interaktionen sind möglich

"Trinken Sie keinen Alkohol während der Einnahme dieses Medikaments" ist in der Anleitung für viele der Medikamente für psychische Störungen verschrieben (zusammen mit Medikamenten für viele, viele andere Bedingungen). Viele Leute denken, es liegt daran, dass die Kombination "Schläfrigkeit verursachen kann".

Das stimmt zwar, aber es kann noch viel mehr geben. Psychische Medikamente mit Alkohol zu mischen kann viel gefährlichere Folgen haben, von Alkoholmissbrauch bis hin zu gelegentlichen Getränken.

Im Folgenden sind Drogengruppen und Drogen in jeder Gruppe enthalten. In der Tabelle unten sind Symptome, die auftreten können, wenn Menschen, die diese Drogen nehmen, Alkohol verwenden.

Wichtiger Hinweis: Einige rezeptfreie Produkte, insbesondere Hustensaft und Abführmittel, enthalten möglicherweise genug Alkohol, um mit Ihren Medikamenten interagieren zu können. Fragen Sie in der Apotheke, ob ein bestimmtes Produkt für Sie sicher ist.

Medikationsgruppen

Diese Medikamente, gruppiert nach Typ, können ernsthafte Wechselwirkungen mit Alkohol haben:

Gruppe A: Anti-Angst-und Sedativa Drogen

Die Benzodiazepine, die umfassen:

Für eine vollständige Liste dieser Art von Medikamenten, siehe Benzodiazepine Familie von Drogen .

Darüber hinaus enthält diese Gruppe andere Medikamente für den Schlaf, einschließlich:

Gruppe B:

Trizyklische Antidepressiva, einschließlich:

Für eine vollständige Liste dieser Art von Medikament siehe Trizyklische Antidepressiva .

Gruppe C:

SSRI und SNRI Antidepressiva, einschließlich:

Gruppe D:

Atypische Antidepressiva, darunter:

Diese Gruppe umfasst auch Serzone (Nefazodon), das nur an bestimmten Orten außerhalb der USA erhältlich ist, und das Kraut Johanniskraut, das andere potenziell gefährliche Wechselwirkungen hat (siehe Warnhinweise ).

HINWEIS: Die Wechselwirkungseffekte verschlechtern sich, wenn Sie zwei oder mehr Medikamente in einer dieser Gruppen einnehmen.

Wechselwirkungen und Medikationsgruppen
Benommenheit, Schwindel Alle Gruppen
Erhöhtes Risiko einer Überdosierung Gruppen A, B & C
Langsame Atmung oder
Atembeschwerden
Gruppen A & D
Eingeschränkte motorische Kontrolle Gruppen A & D
Ungewöhnliches Verhalten Gruppen A & D
Probleme mit dem Speicher Gruppen A & D
Erhöhte Depression
Verlust der Wirksamkeit von Antidepressiva
Gruppen B & C
Hoffnungslosigkeit, erhöhtes Suizidrisiko oder Suizidgedanken bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen Gruppen B & C
Krämpfe, Störung des Herzrhythmus Gruppe B

Quellen:
Schädliche Wechselwirkungen: Mischen von Alkohol mit Medikamenten. Nationales Institut für Alkoholmissbrauch und Alkoholismus. Nationales Gesundheitsinstitut. Netz. 22. Januar 2013
Alkohol und Antidepressiva PDR Gesundheit. Netz. 28. Januar 2013.