Neben weit verbreiteter Akzeptanz innerhalb der Süchtigengemeinschaft (sowohl mit Süchten als auch mit Hilfe von Fachkräften) gibt es viele Missverständnisse und Missverständnisse über Motivationsbefragungen - eine Art von Beratung, bei der Empathie und Vertrauensbildung zur Verhaltensänderung eingesetzt werden. Lassen Sie uns zehn Mythen über motivierende Interviews explodieren.
1 - Motivierende Befragung ist konfrontativ
Motivational Interviewing hilft Menschen, ihre eigenen Entscheidungen über sich ändernde Suchtverhalten zu treffen. nullplus / Getty Images
Es ist nicht klar, wie der Mythos, dass motivationales Interviewieren die Kunden mit ihrem Verhalten konfrontiert, zustande kam; vielleicht wurde es irgendwie mit dem " Interventions " -Ansatz verwechselt, bei dem es darum geht, Menschen mit Süchten zu konfrontieren. Diese Idee könnte jedoch nicht weiter von der Wahrheit entfernt sein.
Motivational Interviewing ist sanft und respektvoll und konzentriert sich in den ersten Phasen auf den Aufbau von Rapport und verstehen, was das süchtig machende Verhalten für die Person tut. Mit diesem Verständnis kann der Therapeut mit der Person arbeiten, um ein umfassenderes Verständnis darüber zu erlangen, wie ihr Verhalten andere Teile des Lebens beeinflussen könnte. Dies kann dem Patienten helfen, persönliche Ziele für Veränderungen festzulegen.
2 - Motivationstraining ist zu "soft" - Süchtige brauchen "Tough Love"
Einige andere Ansätze, die oft als " Tough-Love- Ansätze" zur Behandlung von Sucht bezeichnet werden, können konfrontativ sein, und es gibt eine weit verbreitete Überzeugung - die zum großen Teil von 12-Stufen-Programmen gefördert wird -, dass sie mit der dunkleren Seite ihres Verhaltens konfrontiert werden Sucht überwinden.
Der motivierende Interviewansatz teilt diese Sichtweise nicht und erkennt an, dass die beurteilenden und beschämenden Elemente der Konfrontation manchmal die Situation für die Person mit der Sucht verschlechtern können. Bei Motivationsgesprächen ist der Standpunkt des Einzelnen zu seinem eigenen Verhalten von zentraler Bedeutung für die Genesung.
3 - Motivierende Befragung ist Teil des Transtheoretischen Modells
Das transstheoretische oder "Stufen der Veränderung" -Modell geht Hand in Hand mit dem motivierenden Interviewansatz. Obwohl sie zur selben Zeit entwickelt und populär wurden, sind sie getrennte Theorien, die von verschiedenen Forschungsteams entwickelt wurden.
4 - Motivation Interview funktioniert nicht, weil es Menschen den Rückfall ermöglicht
Einer der kontroversesten Aspekte der motivierenden Befragung ist die Tatsache, dass Rückfälle nicht nur geduldet, sondern auch tatsächlich erwartet werden. Obwohl ein Rückfall in keiner Weise gefördert wird, wird erkannt, dass ein Rückfall während der Wiederherstellung auftreten kann und dass dies nicht automatisch zu einem Fehler führt. In der Tat kann die Ehrlichkeit gegenüber Rückfällen dem Therapeuten und der Person mit der Sucht ermöglichen, die Auslöser dieser Person besser zu verstehen. Es kann auch Lernmöglichkeiten bieten, um Rückfälle in der Zukunft zu vermeiden und zu bewältigen.
5 - Motivationstraining ist nur für die Behandlung von Sucht
Obwohl Motivationsinterviews häufig zur Behandlung von Suchterkrankungen eingesetzt werden, wurde es auch erfolgreich bei einer Reihe anderer Verhaltensänderungen angewendet, einschließlich der Behandlung von Essstörungen, der Verbesserung der Compliance mit Medikamentenregimen und der Entwicklung gesunder Verhaltensweisen wie Bewegung.
6 - Motivational Interviewing ist nur eine Modeerscheinung
Motivational Interviewing gibt es seit ein paar Jahrzehnten. Es ist wahr, dass es populär geworden ist, und gilt als ein führender Ansatz für die Suchtbehandlung. Während andere Therapien in der Zukunft auch populär werden können, negiert das nicht die Effektivität von motivierenden Interviews für Suchtprobleme, wie sie gegenwärtig erlebt werden.
7 - Motivierende Befragung ist der einzige Ansatz, der funktioniert
Obwohl motivationale Interviews bei der Behandlung von Suchterkrankungen wirksam sind, sind andere Ansätze ebenfalls effektiv. Tatsächlich zeigt die Forschung, dass der angewandte Ansatz weniger wichtig ist, um eine Sucht erfolgreich zu überwinden als die Beziehung zwischen dem Therapeuten und der Person mit der Sucht.
8 - Motivierende Befragung ist unethisch
Motivational Interviewing nimmt ethische Fragen so ernst, dass es tatsächlich eigene Richtlinien für ethische Praxis hat. Dies skizziert das Potenzial für ethische Dilemmata, die in der Therapie auftreten können, und Wege, wie Therapeuten diese überwinden können, zusammen mit Beispielen für Situationen, die im Verlauf der Therapie auftreten können.
9 - Es gibt keinen Beweis dafür, dass motivierende Interviews funktionieren
In den letzten zwei Jahrzehnten gab es zahlreiche Forschungsstudien, die zeigten, dass Motivationsinterviews in vielen verschiedenen Kontexten funktionieren.
10 - Motivierende Befragung ist nur in teuren Behandlungszentren verfügbar
Motivierende Interviews sind in verschiedenen Behandlungszentren für eine Reihe von Wirtschaftsgruppen verfügbar. Es ist nicht nur in privaten Behandlungseinrichtungen verfügbar.