Ob Sie kürzlich mit ADHS diagnostiziert wurden oder seit vielen Jahren mit ADHS leben, eine Frage, die fast alle Erwachsenen stellen, lautet: "Werden meine Kinder auch ADHS haben?"
Die Antwort ist: Es kommt darauf an.
Der Hauptgrund für ADHS sind Gene. ADHS läuft in Familien. Selbst wenn niemand in Ihrer Großfamilie offiziell mit ADHS diagnostiziert wurde, könnten Sie Familienmitglieder mit Merkmalen und Merkmalen bemerken, die an ADHS erinnern.
Trotz dieser starken genetischen Verbindung, wenn Sie ADHS haben, bedeutet dies nicht automatisch auch Ihr Kind. Dies liegt daran, dass es eine Kombination von Genen und Umweltfaktoren ist, die bestimmen, ob ein Kind ADHS entwickelt. Sie können ADHD-Gene erben, ohne dass sie aktiviert werden. Zum Beispiel fand eine Forschungsstudie heraus, dass ein Drittel der Väter mit ADHS Kinder hatte, die ebenfalls ADHS entwickelten.
Während Sie sich kraftlos über Ihre Gene fühlen können, hier sind sechs Vorschläge zu helfen.
1) Sei aufmerksam
Achten Sie darauf, und wenn Ihr Kind Anzeichen oder Symptome von ADHS zeigt, suchen Sie professionelle Hilfe. Eine frühzeitige Diagnose und die richtige Behandlung sind für Ihr Kind von unschätzbarem Wert. es wird helfen, ihre Kämpfe zu minimieren und ihren Erfolg zu unterstützen.
2) Unterschiede beachten
Wenn Ihr Kind ADHS erbt, kann es sich auf andere Weise als Ihr ADHS manifestieren. Zum Beispiel, wenn Sie hyperaktiv-impulsive ADHS haben und Ihr Kind unaufmerksam ADHS hat, werden Ihr Verhalten und Ihre Herausforderungen unterschiedlich sein, obwohl Sie beide ADHS haben.
Auch sieht ADHS oft anders aus, abhängig vom Geschlecht Ihres Kindes. Wenn Ihr Sohn hyperaktiv-impulsives ADHS hat, könnten Sie sehr körperlich aktiv sein, während Ihre Tochter hyper-gesprächig und verbal impulsiv sein könnte.
Schließlich, auch wenn Sie das gleiche Geschlecht wie Ihr Kind sind und die gleichen ADHS-Präsentationen haben, können Sie immer noch verschiedene ADHS-Verhaltensweisen und Herausforderungen haben.
Wenn Sie jedoch wissen, dass diese Unterschiede bestehen, können Sie Ihr Bewusstsein verbessern und frühzeitig bei der Erkennung von ADHS-Symptomen in Ihrem Kind helfen.
3) Sei ein Vorbild
Ihre Beziehung zu ADHS beeinflusst, wie Ihr Kind mit seiner Diagnose umgeht. Versuchen Sie darüber neutral zu sprechen, anstatt etwas, das "schrecklich" ist und das Sie sich wünschen, dass Sie es nicht hatten.
Wenn Sie Ihre ADHS-Symptome aktiv behandeln und verwalten, hilft es Ihrem Kind, dasselbe zu tun. Wenn Sie ADHS-freundliche Lebenskompetenzen erlernen und anwenden und angemessene medizinische Hilfe suchen, wird Ihr Kind auch.
Kinder passen gerne hinein. Wenn sie das einzige Kind mit ADHS in der Schule sind, können sie sich isoliert und einsam fühlen. Zu wissen, dass du ADHS hast und es dir gut geht, gibt ihnen einen Moralschub und sie fühlen sich weniger alleine.
4) fühle dich nicht schuldig!
Menschen mit ADHS sind Experten darin, Schuldgefühle und Scham über alle möglichen Dinge zu empfinden, von ständigen Verspätungen bis hin zu wichtigen Aufgaben bei der Arbeit. Aber fühlen Sie sich nicht schuldig, dass Ihr Kind ADHS hat. Genau wie die Farbe ihrer Augen haben Sie keine Kontrolle darüber, welche Gene sie geerbt haben.
5) Ihre Erfahrung von ADHS wird anders von Ihnen sein
Über ADHS ist mehr bekannt als je zuvor. Dies bedeutet, dass ADHS leichter erkannt werden kann und die entsprechende Hilfe in der medizinischen Gemeinschaft und in der Schule leichter verfügbar ist.
Außerdem hat Ihr Kind einen unterstützenden Elternteil, der ihre Kämpfe versteht. Das bedeutet nicht, dass deine Eltern nicht unterstützend waren! Jede Generation tut das Beste mit dem Wissen und der Forschung, die ihnen zu dieser Zeit zur Verfügung stehen.
6) Reframe
Reframe, wie Sie ADHS anzeigen. Dr. Kenny Handleman nennt ADD "Attention Difference Disorder" statt Attention Deficit Disorder. Wenn Sie ADHS so betrachten, erkennen Sie, dass das Gehirn Ihres Kindes anders arbeitet als manche Menschen, aber anders muss nicht schlecht sein.
> Quelle:
> Nationale Gesundheitsinstitute. Die ADHS Genetic Research Studie. 2012.