Definition:
Dissoziation ist eine psychologische Erfahrung, bei der sich Menschen von ihrer Sinneserfahrung, ihrem Selbstgefühl oder ihrer persönlichen Geschichte getrennt fühlen. Es wird normalerweise als ein Gefühl intensiver Entfremdung oder Unwirklichkeit empfunden, in dem die Person plötzlich ihren Sinn dafür verliert, wo sie ist, wer sie sind, was sie tun.
Dissoziation tritt häufig als Reaktion auf ein Trauma auf und scheint einen schützenden Aspekt zu haben, der es Menschen ermöglicht, sich von traumatischen Ereignissen getrennt zu fühlen.
Dies wird manchmal als "außerkörperliche" Erfahrung beschrieben. Dissoziation kann jedoch sehr belastend sein, wenn sie weiterhin auftritt, selbst wenn Menschen alltägliche Aktivitäten ausüben.
Dissoziation kann auch eine Wirkung von psychoaktiven Drogen sein. Einige Medikamente, wie dissoziative Medikamente, die als "Date Rape" Drogen verwendet werden können, haben eine stark dissoziative Wirkung, die andere, wie Alkohol und Cannabis bei einigen Menschen Dissoziation verursachen, aber nicht bei anderen. Die Erfahrung der Dissoziation, die infolge der Einnahme von Ketamin auftritt, ist als "k-Loch" bekannt.
Die Dissoziation wurde therapeutisch genutzt, um im Ansatz des Neuro-Linguistischen Programmierens (NLP) mehr Kontrolle über mentale Zustände zu erlangen.
Dissoziation kann auch ein Symptom für psychische Erkrankungen wie "dissoziative Identitätsstörung" sein.
Aussprache: dis-so-see-A-shun
Auch bekannt als: Dissoziation, Zoning Out, außerkörperliche Erfahrung, k-Loch
Beispiele: Nach einigen Tagen intensivem Cannabiskonsum begann Jane, sich von ihrer Umgebung zu distanzieren.