Eleanor Maccoby Biographie

Eleanor Maccoby ist eine herausragende Psychologie, die vielleicht am besten für ihre Forschung zu Themen wie Entwicklung, Geschlechterrollen und soziale Entwicklung von Kindern bekannt ist. Ihre Doktorarbeit wurde für ihre Arbeit in BF Skinners Lernlabor an der Harvard University verliehen. Es war während ihrer Forschung und Arbeit in Harvard, dass ihr Interesse an der Entwicklung von Kindern entzündet wurde.

Sie entwickelte sich zu einer prominenten Persönlichkeit, die das Gebiet der Psychologie nachhaltig geprägt hat.

Bekannt für:

Frühes Leben und Ausbildung

Eleanor Emmons Maccoby wurde am 15. Mai 1917 in Tacoma, Washington geboren. Sie war die zweite von vier Töchtern, die von ihren Eltern Eugene und Viva geboren wurden. Sie heiratete einen Psychiater im Aufbaustudium namens Nathan Maccoby während ihres letzten College-Jahres und das Paar nahm später drei Kinder adoptieren. Sie erwarb ihren Bachelor-Abschluss an der University of Washington und erwarb sowohl ihren Master- als auch ihren Doktortitel von der University of Michigan.

Werdegang

Maccoby arbeitete kurz mit der behavioristischen Psychologin BF Skinner zusammen, bevor ihr eine Stelle an der Harvard University von dem Psychologen Robert Sears angeboten wurde. Ihre frühe Forschung umfasste Studien über die Auswirkungen des Fernsehens auf Kinder und Untersuchungen zu Kindererziehungspraktiken.

Schließlich begann Maccoby zu fühlen, dass ihr Geschlecht ihre Fähigkeit beeinträchtigte, beruflichen Aufstieg in Harvard zu erreichen, also entschied sie sich, eine Stelle an der Stanford University als Professorin für Psychologie anzunehmen.

Maccobys Forschung konzentrierte sich auf die Psychologie der Geschlechterunterschiede. Ihre Arbeit betonte die biologischen Einflüsse, die zu Unterschieden zwischen Männern und Frauen führen, und legte nahe, dass soziale, kulturelle und elterliche Einflüsse nicht die primären Determinanten von Geschlechterrollen und Präferenzen seien.

Als Teil ihrer Arbeit mit Carol Jacklin erkannte Maccoby, dass ein großer Teil der Literatur, die sie über Geschlechtsunterschiede rezensierten, deutliche Publikationsverzerrungen aufwies. Während Forschung über Geschlechterunterschiede existierte, war vieles davon unveröffentlicht und von endgültigen Manuskripten ausgeschlossen. Die Forscher entschieden sich für eine gründliche Überprüfung des Themas, einschließlich der veröffentlichten und unveröffentlichten Forschung als Teil ihrer Analyse. Das daraus resultierende Buch "Die Psychologie der Geschlechterunterschiede" gilt heute als Klassiker, zitiert von mehr als 5.000 anderen Publikationen.

Ihre Arbeit in den 1990er Jahren konzentrierte sich weitgehend auf die Auswirkungen der Scheidung auf Kinder. Ihre Längsschnittuntersuchungen über die Auswirkungen der Scheidung auf Familien führten sie dazu, zwei Bücher über das Thema zu schreiben, darunter Dividing the Child (Mitautor von Robert Mnookin) und Adolescents After Divorce (Mitautorin von Christy Buchanan und Sanford Dornbusch).

Ausgewählte Publikationen von Eleanor Maccoby

Einige ihrer bekanntesten Publikationen stammen aus den 1950er Jahren sowie viel neuere Arbeiten. Einer ihrer frühesten Texte zum Thema Kinderentwicklung war 1957 das "Muster der Kindererziehung". Das Buch entstand aus ihrer groß angelegten Studie zur Kindererziehung, die als frühe Arbeit Eltern-Kind-Beziehungen untersuchte.

Andere Bücher enthalten die 1974 Arbeit "The Psychology of Sex Differences" und das 1998 Buch "The Two Sexes: Aufwachsen auseinander, zusammen kommen."

Beiträge zur Psychologie

Maccobys Arbeit trug dazu bei, die Erforschung von Geschlechterrollen und Geschlechtsunterschieden voranzutreiben. Sie erhielt zahlreiche Auszeichnungen und Anerkennungen für ihre Arbeit, darunter den G. Stanley Hall Award (1982) und den Lifetime Achievement Award der American Psychology Foundation (1996).

Unter ihren vielen Leistungen war sie von 1971 bis 1972 auch Präsidentin der 7. Abteilung der APA und war die erste Frau, die den Lehrstuhl für Psychologie an der Stanford University innehatte.

Die Abteilung 7 der American Psychological Association vergibt außerdem eine Auszeichnung in ihrem Namen, den Maccoby Award, an Autoren der Psychologie, die wichtige Beiträge auf dem Gebiet der Entwicklungspsychologie leisten. In einer Studie rangiert Maccoby auf Platz 70 der 100 bedeutendsten Psychologen des 20. Jahrhunderts.

Weitere Auszeichnungen, die sie im Laufe ihrer Karriere gewonnen hat, sind der Walter J. Gores-Preis der Stanford University für herausragende Leistungen in der Lehre, ein APA Distinguished Scientific Contributions Award und ein Preis der National Academy of Sciences.

Eleanor Maccoby wurde am 15. Mai 2007 100 Jahre alt.

> Referenzen

Verein für psychologische Wissenschaft. Eleanor Maccoby spricht Entwicklungspsychologie, Gender Studies. Beobachter. 2014; 27 (2).