Diensthunde für bipolare Störung

Mögliche Vorteile eines Hunde-Helfers

Diensthunde unterstützen seit langem Menschen mit körperlichen Problemen und werden zunehmend bei psychischen Problemen eingesetzt. Hunde mit psychiatrischem Einsatz werden umfassend geschult, um spezifische Aufgaben zu erfüllen, um den individuellen Bedürfnissen ihres HF gerecht zu werden, und ihnen wird der Zugang zu öffentlichen Plätzen in Übereinstimmung mit dem "Americans with Disabilities Act" (ADA) gewährt.

Psychiatrische Service Hunde können trainiert werden, um Menschen mit bipolarer Störung sowie andere psychische Probleme, einschließlich Autismus, Schizophrenie, posttraumatische Belastungsstörung, Depression und Panikstörung zu unterstützen. Die Aufgaben, die ein Servicehund erfüllen muss, um jemanden zu unterstützen, der mit einer bipolaren Störung lebt, hängen von den individuellen Umständen und persönlichen Herausforderungen und Bedürfnissen ab.

Die Rolle von Diensthunden bei bipolarer Störung

Die ultimative Funktion eines psychiatrischen Hundes ist es, die negativen Auswirkungen der bipolaren Störung auf das Leben des Hundeführers zu lindern oder zu verringern. Beispiele für Aufgaben, die ein Hund für seinen menschlichen Partner ausführen kann, sind:

Obwohl die seelische Unterstützung durch einen Hunde-Helfer nicht als Servicehund-Funktion an sich betrachtet wird, ist sie oft genauso wertvoll wie die Aufgaben, die das Tier ausführt. Die Anwesenheit des Hundes kann auch dazu beitragen, ein Individuum mit bipolarer Störung zu erden und ein Gefühl von Stabilität und Routine zu vermitteln.

Gesetze in Bezug auf Diensthunde

Es ist wichtig anzumerken, dass sowohl die Einzelperson als auch der Hund bestimmte Kriterien erfüllen müssen, um sich für den Schutz und die Freiheiten der ADA zu qualifizieren. Kurz gesagt, eine Person muss eine Behinderung haben und ein Service-Hund muss speziell ausgebildet sein, um die Bedürfnisse dieser Behinderung zu erfüllen.

Wichtig ist, dass sich ein psychiatrischer Diensthund von einem emotionalen Unterstützungshund unterscheidet, auch Komforthund genannt. Während emotionale Unterstützungshunde ihren menschlichen Partnern sicherlich Liebe, Kameradschaft und Trost spenden, sind sie nicht dazu ausgebildet, bestimmte Aufgaben auszuführen, die dem Hundeführer beim täglichen Funktionieren helfen. Daher sind emotionale Unterstützungshunde nicht von der ADA abgedeckt.

Andere Überlegungen

Wenn Sie mit einer bipolaren Störung leben und erwägen, einen psychiatrischen Diensthund oder einen emotionalen Unterstützungshund zu bekommen, sprechen Sie mit Ihrem Arzt, um herauszufinden, welcher Hundetyp am besten für Sie geeignet ist. Ein Hund mit psychiatrischer Versorgung ist aufgrund der umfangreichen Ausbildung, die bis zu zwei Jahre dauern kann, mit einem erheblichen finanziellen Aufwand verbunden.

Abhängig von Ihren spezifischen Bedürfnissen können Sie dies jedoch als eine unschätzbare Investition betrachten.

> Quellen:

> Audrestch HM, Whelan CT, Grice D., Asher L, England GC, Freeman SL. Den Wert von Assistenzhunden in der Gesellschaft erkennen. Behinderung Gesundheit J. 2015 Okt; 8 (4): 469-74.

> Häufig gestellte Fragen über Servicetiere und die ADA. Website des US-Justizministeriums. https://www.ada.gov/regs2010/service_animal_qa.html

> Wie kann ein psychiatrischer Hund helfen? Canine Journal Website. https://www.caninejournal.com/psychiatric-service-dog/

> Servicetiere und Tiere mit emotionaler Unterstützung. ADA Nationales Netzwerk https://adada.org/publication/service-animals-booklet

> Service Dog Aufgaben für psychiatrische Behinderungen. Website der Internationalen Vereinigung von Assistance Dog Partners. http://www.iaadp.org/psd_tasks.html